Das Kunstmuseum Ravensburg untersucht in der Gruppenausstellung „It’s All About Time“ das Phänomen der Zeit in der zeitgenössischen Kunst. Die Schau beschränkt sich dabei auf sechs raumgreifende Arbeiten. Doch gerade aus dieser Komprimiertheit schöpft sie ihre Prägnanz

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Hans-Peter Feldmann, 100 Jahre ,
1998–2000, 101 Gelatinesilberabzügen auf Barytpapier, je 44 × 32 cm, Sammlung Hans-Jörg und Regine Reisch,
Courtesy Mehdi Chouakri, Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Wynrich Zlomke
Mit Werken zum Thema Zeit in der bildenden Kunst könnte man ganze Museumskomplexe füllen. Man denke nur an die im Zwischenreich zwischen Fotografie und Film angesiedelten Projektionen und großformatigen Videoinstallationen des Belgiers David Claerbout, in welchen die Zeit häufig derart stark komprimiert wird, dass sie stillzustehen scheint. Oder an die „Tropfsteinmaschine“ des Düsseldorfer Bildhauers Bogomir Ecker in der Hamburger Kunsthalle. Die 1996 im Neubau der Galerie der Gegenwart eingerichtete Installation ist auf nicht weniger als 500 Jahre angelegt. Aufgefangenes Regenwasser wird über mehrere Stationen in einen verglasten Schaukasten ganz unten im Keller des Gebäudes geführt. Bisher hat sich nur eine wenige Millimeter hohe Kalkablagerung abgezeichnet. Der Rest, nämlich die Idee, dass sich nach 500 Jahren ein ansehnlicher Stalagmit bildet, ist allein der Imagination der Betrachter:innen überlassen. Was bei diesen angeregt wird, ist das Nachdenken über einen permanenten Prozess und die eigene Vergänglichkeit angesichts der Vorstellung von Dauer und Ewigkeit.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Tehching Hsieh, One Year
Performance 1980-1981 (Time Clock Piece) , 1980-1981, 366 Fotostreifen, 366 Zeitkarten, Stechuhr, 16mm-Filmkamera,
16mm-Film (Farbe, ohne Ton), Dokumente, Poster, Fotografien, Uniform, Courtesy der Künstler, © der Künstler, Foto:
Wynrich Zlomke
Der künstlerischen Reflexion über das unaufhaltbare Fortschreiten und unsere Wahrnehmung der Zeit widmet sich jetzt auch die sehr sehenswerte Ausstellung „It’s All About Time“ im Kunstmuseum Ravensburg. Ute Stuffer, die Direktorin des Hauses, konzentriert sich in ihrem stringenten Ausstellungskonzept auf sechs raumgreifende Werke von Künstler:innen aus Deutschland, Polen, den USA und Ägypten. Wie verhält sich unsere begrenzte individuelle Lebenszeit zum unablässigen Fluss der Erdzeit? Was geschieht im Laufe eines ganzen Jahres mit einem 30-jährigen Performancekünstler, der sich freiwillig von der Welt absondert, um in der Einsamkeit seines Studios strenge, selbst auferlegte Regeln zu befolgen? Und wie wirkt sich die Brutalität des Klimawandels und der von ihm ausgelösten Sturmfluten auf die doch eigentlich so meditativen „Tide Drawings“ einer New Yorker Künstlerin aus?

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Jill Baroff, Tide Drawings: Hurricane
Ida, Hurricane Zeta, Hurricane Isaac, Hurricane Ian, Hurricane Xaver , 2022-2023, Tinte auf japanischem Gampi-Papier,
kaschiert auf Karton, 102 × 102 cm, Courtesy die Künstlerin und Galerie Christian Lethert, Köln, © die Künstlerin, Foto:
Wynrich Zlomke
Fragen wie diese werden von der Ravensburger Ausstellung ebenso ausführlich wie tiefgründig beantwortet. Den Auftakt im Erdgeschoss des Museums macht ein Plakat aus der Reihe „Proposals for Clocks“ (seit 2016) des 1972 geborenen kalifornischen Künstlers David Horvitz. Es gehört zu einer ganzen Reihe weiterer Plakate, die den Besucher:innen nicht nur auf allen Etagen des Museums sondern auch im Stadtraum Ravensburgs begegnen. Horvitz entwirft darauf alternative Ansätze zur Konzeption und Messung von Zeit, indem er sich ganz unterschiedliche Zweckbestimmungen für Uhren ausdenkt. Wenn er etwa eine Uhr vorschlägt, deren Sekundenzählung unserem Herzschlag entspricht, rückt er die Zeitmessung zwar näher an die individuelle Wahrnehmung des Individuums heran, rekurriert aber gleichzeitig auch auf heute weit verbreitete Fitnesstracker, Sport- und Gesundheitsuhren. Die Vorstellung einer Uhr allerdings, die den wandernden Schatten von Katzen folgt, entführt vielmehr in surreal-absurde Sphären.

David Horvitz, Proposals for Clocks , 2016 fortl., 6 Drucke, Maße variable, Courtesy der Künstler und ChertLüdde, Berlin,
© der Künstler
Ebenfalls im Erdgeschoss zu erleben ist auch die Drei-Kanal-Videoarbeit „The Longest Sleep“ (2024) des in Paris lebenden ägyptischen Künstlers Rafik Greiss, Jahrgang 1997, der auch ab Herbst 2026 im Berliner KW Institute for Contemporary Art mit einer Einzelausstellung gezeigt wird. Greiss hat sich mit der Kamera ins Getümmel sogenannter Mawlid-Feiern in Kairo begeben. Das sind zwischen Jahrmarktatmosphäre und religiösem Ritual angesiedelte Festivitäten, die am Jahrestag der Geburt des Propheten Muhammad stattfinden. In suggestiver Langsamkeit zeigen seine Aufnahmen Männer und Frauen, Alte und Junge, Reiche und Arme, traditionell und modern Gekleidete, die bei aller Unterschiedlichkeit eines gemeinsam haben: Sie feiern, tief in spirituelle Entrückung versunken, indem sie ihre Körper in einer Mischung aus Verzückung und Ekstase tänzerisch drehen und umherschwingen. Mawlid-Feiern dieser Art gelten jedoch besonders strenggläubigen Moslems als unislamisch, weshalb sie beispielsweise in Saudi Arabien von der Regierung unterbunden werden. Obwohl diese sinnlich aufgeladene Arbeit ziemlich am Anfang des über drei Etagen reichenden Parcours steht, eignet sie sich mindestens genauso gut auch als kontemplativer Schlusspunkt und Ausklang eines individuellen Rundgangs. Denn die restlichen Werke sind wesentlich konzeptuellerer Natur, dabei aber nicht weniger berührend.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Rafik Greiss, The Longest Sleep , 2024,
digitales 6k Video, 9:36 Min., Courtesy der Künstler und Galerie Balice Hertling, © der Künstler, Foto: Wynrich Zlomke
So etwa die Arbeit „100 Jahre“ (1998-2000) des Düsseldorfer Konzeptkünstlers Hans-Peter Feldmann (1941-2023). 101 identisch gerahmte Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen Menschen im Alter von null bis einhundert Jahren. An der als durchgehender Wandfries gehängten Installation können die Betrachter:innen entweder langsam entlangschreiten oder aber gezielt eine bestimmte Lebensphase ansteuern. Vielleicht, die, in der sie sich gerade befinden oder eine, auf die sie zurückblicken mögen. Vielleicht konzentrieren sie sich aber auch auf das, was da noch kommen mag. Doch keine Angst. „100 Jahre“ hat durchaus etwas Tröstliches.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Hans-Peter Feldmann, 100 Jahre ,
1998–2000, 101 Gelatinesilberabzügen auf Barytpapier, je 44 × 32 cm, Sammlung Hans-Jörg und Regine Reisch,
Courtesy Mehdi Chouakri, Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Wynrich Zlomke
Feldmann zeigt nämlich weder Krankheit noch Siechtum sondern agile Menschen aller Lebensphasen, die ihrer Existenz durchweg etwas Positives abzugewinnen scheinen. Und auch dass die Porträtierten offenbar Vertrauen zum Fotografen hatten, wird auf diesen Aufnahmen sichtbar. Schließlich rekrutierte Feldmann die Modelle sämtlich aus seinem persönlichen Umfeld. Eine auf einem Sockel stehende Vase mit langsam verwelkenden Feldblumen aber weist dann doch noch subtil auf die Begrenztheit allen Lebens hin und wirkt zudem wie eine wertschätzende Würdigung all derjenigen Porträtierten, die mittlerweile verstorben sind.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Hans-Peter Feldmann, 100 Jahre ,
1998–2000, 101 Gelatinesilberabzügen auf Barytpapier, je 44 × 32 cm, Sammlung Hans-Jörg und Regine Reisch,
Courtesy Mehdi Chouakri, Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026, Foto: Wynrich Zlomke
Eine Ausstellung über die Zeit, ganz ohne irgendeine klassische Uhr zu zeigen? Ute Stuffer hat sich in ihrem kuratorischen Konzept bewusst dagegen entschieden, das naheliegendste Symbol für das Vergehen von Zeit auszustellen. Die raumfüllende Installation „Durchbruch durch Schwäche“ (2009/2016) der in Polen geborenen Berliner Bildhauerin Alicja Kwade jedoch kommt der physischen Vorstellung von mechanischen Zeitmessern am Nächsten. Jüngere Betrachter:innen werden womöglich im ersten Moment mit den an grazilen Metallketten herabhängenden Zapfen-, Zylinder-, Kegel- oder Tropfenformen gar nichts anzufangen wissen. Doch bei den 96 auf ganz unterschiedlichen Höhen hängenden, teils aber auch aus der Decke oder dem Boden hervorkommenden oder dort verschwindenden Körpern handelt es sich um Uhrengewichte aus fünf Jahrhunderten, wie sie in großen Stand- oder Wanduhren zum Einsatz kommen. Hier ihrer ursprünglichen Funktion beraubt, erinnern sie doch an den Versuch des Menschen, den Rhythmus von Tag und Nacht nicht nur visuell erfahrbar zu machen sondern irgendwie auch zu bannen. Was, wie wir alle wissen, dem Individuum jedoch immer nur für eine bestimmte Zeit gelingt.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Alicja Kwade, Durchbruch durch
Schwäche , 2009/2016, Uhrengewichte (Fragmente), Maße variabel, Sammlung Museum Voorlinden, © die Künstlerin,
Foto: Wynrich Zlomke
Im zweiten Stock fallen dann gleich die fünf auf einer Wand hängenden, großen hellen Rahmen mit in blauer Tinte ausgeführten quadratischen Kreiszeichnungen der in Upstate New York lebenden Künstlerin Jill Baroff, Jahrgang 1954, ins Auge. Die Titel der Arbeiten „Tide Drawings: Hurricane Ida, Hurricane Zeta, Hurricane Isaac, Hurricane Ian, Hurricane Xaver“ (2022-2023) geben bereits einen ersten Hinweis auf das, worum es auf den zunächst post-minimalistisch anmutenden Blättern geht. Baroffs Arbeiten huldigen keineswegs bloß dem auf unendliche Wiederholung des Gleichen oder Ähnlichen angelegten Prinzip des inhaltslos Seriellen. Was sie in Form unterschiedlich stark verdichteter konzentrischer Kreise darstellt, sind aus dem Internet übernommene, empirisch-wissenschaftliche Daten und Angaben zu Wasserstandsmeldungen. Ein nüchternes numerisches System wird so in eine visuell attraktive Ästhetik übersetzt. Idealerweise müsste sich auf den mit Zirkel, Lineal und Reißfedern bearbeiteten Blättern ein dem Rhythmus einer intakten, durch menschliche Einflüsse weitgehend ungestörten Natur entsprechendes, relativ geordnetes und regelmäßiges Linienmuster abzeichnen. Was aber anhand der partiell stark verdichteten Kreismuster ablesbar wird, sind Extremwetterereignisse und damit verbundene außergewöhnlich hohe Pegelstände. Jill Baroff verwendet zudem eine ganz besondere Papiersorte: Es handelt sich um extrem dünnes, gleichzeitig aber außerordentlich robustes japanisches Gampi-Papier. Zeichnung und Untergrund verschmelzen bei ihr zu einer nahezu pulsierenden Einheit. Doch aufgepasst: Was ästhetisch so reizvoll und verführerisch wirkt, ist in Wahrheit die zeichnerische Bestandsaufnahme überaus beunruhigender Naturphänomene.

Jill Baroff, Hurricane Ian , 2022, Tinte auf japanischem Gampi-Papier, kaschiert auf Karton, 102 × 102 cm, Courtesy die
Künstlerin und Galerie Christian Lethert, Köln, © die Künstlerin
Im zweiten Stock ist aber auch die zentrale Arbeit des gesamten Ausstellungsprojekts zu sehen. „Die Kunst, die ich mache, spiegelt wider, wie ich die Welt verstehe. So markiere ich das Vergehen von Zeit. Das ist alles, was das Leben ist, und es ist eine Sache, die uns alle gleich macht“, sagt der amerikanisch-taiwanesische Künstler Tehching Hsieh. Relikte, Props, Dokumente und andere Memorabilia seiner „One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“, die er während genau 366 Tagen vom 11. April 1980 bis zum 11. April 1981 in New York realisiert hat, sind jetzt in der Ravensburger Ausstellung zu sehen. Es handelt sich dabei um das bisher wohl längste und konsequenteste künstlerische Projekt einer bestimmten Unterform der Performance Art, die im Englischen als Endurance Art bezeichnet wird. Tehching Hsieh unterwarf sich während des gesamten Zeitraums einem strengen, selbst auferlegten Regelwerk. Er zog sich in sein Studio zurück und dokumentierte seine Anwesenheit zu jeder vollen Stunde, indem er in eine dort installierte Stechuhr eine Zeitkarte einführte und diese abstempeln ließ. Außerdem fertigte er zu jeder Stunde mit einer fest installierten Kamera ein Selbstporträt in immer der gleichen, an die Kluft von Fabrikarbeitern erinnernden Kleidung an.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Tehching Hsieh, One Year
Performance 1980-1981 (Time Clock Piece) , 1980-1981, 366 Fotostreifen, 366 Zeitkarten, Stechuhr, 16mm-Filmkamera,
16mm-Film (Farbe, ohne Ton), Dokumente, Poster, Fotografien, Uniform, Courtesy der Künstler, © der Künstler, Foto:
Wynrich Zlomke
All diese Relikte füllen jetzt in absolut akurater serieller Hängung die Wände des Ausstellungsraums. Die Betrachter sind eingeladen, an den vertikal herabhängenden Bildsequenzen der einzelnen Tage entlangzuflanieren und dabei nicht nur den stetig zunehmenden Haarwuchs des Künstlers sondern auch seine psychische Verfasstheit in Augenschein zu nehmen. Einige wenige Male hat Tehching Hsieh es nicht geschafft, die Stechuhr rechzeitig zu bedienen, auch fallen einige der Aufnahmen dunkler aus als andere. Diese kleinen Abweichungen und Unregelmäßigkeiten in einem ansonsten perfekten Setting gemahnen uns letzlich daran, dass es kein menschliches Handeln ohne Momente des Scheiterns gibt. Und das ist doch eigentlich beruhigend.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Tehching Hsieh, One Year
Performance 1980-1981 (Time Clock Piece) , 1980-1981, 366 Fotostreifen, 366 Zeitkarten, Stechuhr, 16mm-Filmkamera,
16mm-Film (Farbe, ohne Ton), Dokumente, Poster, Fotografien, Uniform, Courtesy der Künstler, © der Künstler, Foto:
Wynrich Zlomke
Die Frage, was Zeit überhaupt ist, wird sehr unterschiedlich beantwortet. Für Immanuel Kant war sie keine der Welt an sich innewohnende Eigenschaft sondern bloß eine „Anschauungsform unseres Verstandes“. Für Albert Einstein stellte sie die „Vierte Dimension“ im Raum-Zeit-Kontinuum dar, und für den fast 90-jährigen britischen Physiker Julian Barbour, den Autor des Buches „The End of Time“, existiert sie gleich gar nicht. Seine Theorie besagt nämlich, dass das Universum statisch ist, also eine riesige Ansammlung von zeitlosen Augenblicken, die, ähnlich wie die zahllosen Einzelbilder auf einer Filmrolle, alle gleichzeitig existieren, auch wenn man auf der Leinwand immer nur einzelne davon sieht. Stoff genug also für zahlreiche Kunstwerke, die sich mit dem Thema Zeit beschäftigen. Wer weiß, vielleicht existieren sie ja schon, und wir müssen nur noch etwas abwarten, bis wir uns ihnen angenähert haben. Die Ravensburger Ausstellung jedenfalls liefert genug inspirierendes Anschauungsmaterial, um sich mit den vielfältigen Dimensionen des Phänomens Zeit intensiver zu beschäftigen.

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Tehching Hsieh, Lifeworks , 1978–1999,
© der Künstler, Foto: Wynrich Zlomke
Auf einen Blick:
Ausstellung: It’s All About Time
Ort: Kunstmuseum Ravensburg
Zeit: bis 19. Juli 2026. Di 14–18 Uhr, Mi bis So 11–18 Uhr, Do 11–19 Uhr montags geschlossen, außer feiertags
Katalog: kostenloser Kurzführer
Internet: www.kunstmuseum-ravensburg.de

Ausstellungsansicht IT’S ALL ABOUT TIME, Kunstmuseum Ravensburg, 2026, mit Tehching Hsieh, One Year
Performance 1980-1981 (Time Clock Piece) , 1980-1981, 366 Fotostreifen, 366 Zeitkarten, Stechuhr, 16mm-Filmkamera,
16mm-Film (Farbe, ohne Ton), Dokumente, Poster, Fotografien, Uniform, Courtesy der Künstler, © der Künstler, Foto:
Wynrich Zlomke

